Der Weg zu weniger Auto

Radfahren und Verkehr

Mein neuer Radblog ist der erste Teil, um das, was mich und mein Rad anbelangt, mit anderen Menschen zu teilen. Es ist aber zu beachten, dass ich das zum Selbstzweck mache. Ich mache es, weil es mir Spaß macht. Ich mache es, weil ich es für wichtig erachte. Ich mache es, um meine Meinung zu sagen.

Der neue Radblog ist hier zu finden:

Der neue Radblog - Unterwegs mit dem Pedelec

Die Welt erlebt wohl erstmals, seitdem es Menschen gibt, eine Wende dahingehend, dass es ein Bewusstsein gibt, mit den Ressourcen, die unser Planet hat, besser und effizienter umzugehen. Auch im Hinblick darauf, dass unsere moderne Welt, die sich seit ca. 200 Jahre eher katastrophal entwickelt, für nachfolgende Generationen noch lebenswert ist.

Der Weg der Menschen zu anderen Planeten ist mittlerweile nicht mehr ganz verschlossen. Es wird aber noch viele Jahre brauchen, um vielleicht auf dem Mars eine Kolonnie zu gründen und diesen Planeten für die Masse bewohnbar zu machen. Solange die Beförderung von Mensch und Material durch den Weltraum zu langsam ist, wird es auch kein echtes Ausweichen vor den Klimaveränderungen auf der Erde geben können.

Einfach weglaufen ist aber keine Lösung. Die Lösung liegt aber auf der Hand. Der Energieverbrauch der endlichen Ressourcen, und der damit verbundene Schadstoffausstoss, muss drastisch reduziert werden. Und zwar jetzt!

So schlau und intelligent der Mensch auch sein mag, seine Gewohnheiten lässt er sich ungerne nehmen. Daher wird es auf absehbare Zeit keine großartigen Veränderungen geben können. Auch würde ein jetzt drastischer Rückgang der Schadstoffe in der Luft an dem begonnenen Klimawandel mit seinen extremen Auswirkungen nichts mehr ändern können. Für die nächsten Jahrzehnte müssen sich viele Menschen in vielen Teilen der Erde auf starke, meist negative Veränderungen vorbereiten. Der Stopp von Schadstoffausstoss bringt Milderung, aber keine Heilung für die Welt.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, ein ganz ganz kleiner Teil der Energie-, Mobilitäts- und Verkehrswende zu werden, um so mitzuhelfen, den nachfolgenden Generationen eine Welt zu hinterlassen, die lebenswert ist. Eine Welt, die man nur noch in Schutzausrüstung betreten kann, ist nicht lebenswert. Platzmangel, Trinkwassermangel, Nahurngsmittelmangel wird möglicherweise zu Kriegen und Gewalttätigkeiten führen. Wollen wir das unseren Kindern und Kindeskindern antun?

Im Januar 2020 habe ich mir ein Pedelec gekauft und dieses nun als Autoersatz in mein Leben eingebaut. Das Auto ist zwar noch da, aber kaum noch in Benutzung. In den nächsten zwei Wochen wird es hoffentlich verkauft sein. Dann gibt es in unserer Familie nur noch ein Auto.

Mein Pedelec braucht Strom. Strom aus der Steckdose ist sauber, aber die Erzeugung ist es nicht. Zumindest nicht dann, wenn der Strom mit herkömmlichen Kraftwerken durch das Verbrennen fossiler Stoffe erzeugt wird. Ich werde darauf achten, dass mein Stromlieferant auf jeden Fall in Richtung erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, teils auch Wasser) agiert und das auch in der Öffentlichkeit nachvollziehbar ist (nicht nur im Werbeprospekt).

Leider ist es für mich auch klar, dass dem Großteil der Menschen, der Einwohner in Deutschland, die aktuelle Klimasituation vollkommen egal ist. Wenn es nicht so wäre, würden wir uns nicht weiter dem Verkehrsinfarkt nähern. Es würden die alternativen Verkehrsmittel mehr genutzt werden. Der Radboom im Corona-Lockdown darf darüber aber nicht hinwegtäuschen. Dieser Boom war gezwungen. Nach den Lockerungen ist der Verkehr umso heftiger und aggressiver geworden.

Eine Unterstützung, die jeder leisten kann, wenn er etwas für die Umwelt und den Verkehr tun möchte, ist eine Mitgliedschaft im ADFC e.V. (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.


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